Robin Hood Index: Weniger Reichtum mehr genießen

15.02.2013  |  Thema »Kapital Studien

Der „Robin Hood Index“ ist eine Form des sog. „Ungleichverteilungsmaßes“, worin mathematisch der monetäre Abstand zwischen „Arm“ und „Reich“ gemessen wird. Der Kabarettist Georg Schramm kommentiert die Brisanz des Index’ so: „Wenn sich die Kluft zwischen Reich und Arm beliebig vergrößert, dann haben die Reichen weniger Genuss an ihrem Reichtum. Und wenn diese Kluft nicht zu groß ist, dann genießen die weniger Reichtum viel mehr. Weil dann die Spannungen innerhalb der Bevölkerung nicht so groß sind. Also, man könnt’s jetzt auf Deutsch sagen: Dann kriegen sie keine auf’s Maul auf der Straße, ihre Autos werden nicht abgefackelt, sie müssen nicht soviel Geld ausgeben für Sicherheitsdienste und keinen Elektrozaun drum rum ziehen. Das wäre jetzt die drastische Konsequenz.“

(Siehe: Georg Schramm auf dem youtube-Video, etwa Minute 2:28)